... ausgezeichnet mit dem Deutschen Musikpreis ECHO Klassik 2010>>>
Musik von Tarquinio Merula und Philip Glass, Choreographien von Heike Hennig
Alte Musik und Neuer Tanz – Die Lautten
Compagney mit Heike Hennig & Co im Neuen Museum Berlin
Ein erster Blick ins Neue Museum auf der Museumsinsel Berlin. David Chipperfield und
sein Team übergeben den Bau an die Staatlichen Museen zu Berlin. Im März 2009 wurden die leeren Räume zum Schauplatz für ein besonderes Kunstereignis. Alte Musik und Neuer Tanz
traten in einen faszinierenden Dialog mit der Architektur.
Ein italienischer Komponist der Monteverdi-Zeit und eine minimal-music-Ikone in einem
Konzert vereint: In ihrem phantasievoll variierenden Spiel mit einfachen Floskeln und rhythmischen Mustern kommen sich Merula und Glass, Barock und minimal music erstaunlich
nahe. Gerade in der Beschränkung liegt die Freiheit: Wenige Grundelemente und klare Strukturen lassen viel Raum für jene spielerische Erfindungslust, die mühelos die
Jahrhunderte überspringt, weil sie elementar ist für alle Musik. So treffen Streicher, Lauten und ein Zink auf Saxo- und Marimbaphon und kombinieren sich mit markanten Percussion
-Akzenten zu einer Alchemie der Klänge, in der die Grenzen zwischen Stilen und Epochen durchlässig werden.
Mit ihren Choreografien setzen Heike Hennig und ihre Tänzer im Laufe des Programms
tänzerische Höhepunkte, die sich wie ein szenischer Faden durch das Programm ziehen und eine verborgene visuelle Ebene erlebbar machen: Zitate klassischer Posen des Ballett
-Tanzes als auch kreisende Muster, die sich seriell in verschiedenen Ebenen wiederholen.
Timeless setzt für die Choreographin die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema
Zeit, Bestand & Vergänglichkeit fort. Es erweitert den Bogen musikalisch und architektonisch. In den vorangegangenen Tanzproduktionen spielte Zeit die zentrale
Rolle, verkörperte Lebenszeit, tänzerische und biographische Begegnungen zwischen vier Generationen. Die aktuelle Bühnenproduktion, eine Tanzoper für Georg Friedrich Händel
fokussiert Rituale als Kristallisationspunkte einer dahinfließenden Zeit.
In TIMELESS gilt, was wir in der Architektur des Neuen Museums als auch im Merula Glass
Projekt wieder finden: Neu & Alt bleiben authentisch, sind in ihrer Authentizität einander verständlich und finden in einen Dialog zusammen. Eine weitere Komponente ist
die erneute Begegnung mit außergewöhnlicher Museums Architektur: Wie schon zu SOLO Xfach (Musik: Bernd Franke, Tanz: Christine Joy Ritter) im Herbst 2008 im Grassimuseum Leipzig
trifft Musik und Tanz auf die Architektur.
Die innenräumlichen Qualitäten des Neuen Museum Berlins, die Anordnung der Räume und
ihre spezifische Akustik, die unterschiedlichen Raumdimensionen verknüpfen sich zusammen mit den wandelnden Musikern und Tänzern zu einem dreitätigen Kunstereignis.
Musiker: Lautten Compagney Berlin mit Karola
Elßner (Saxophon), Birgit Schnurpfeil (Violine), Rachel Harris (Violine), Ulrike Paetz (Viola), Ulrike Becker (Violoncello), Annette Rheinfurth (Violone), Peter Bauer (Percussion
/ Marimbaphon), Michael Freimuth (Theorbe), Hans-Werner Apel (Theorbe / Barockgitarre)
Voraufführung 05. März 2009 Uraufführungen 06.-08. März 2009 19.00 Einlass
19.30 Musik, Führung und Bewegung in den Räumen 21.00 Konzert im Griechischen Hof Neues Museum Museumsinsel Berlin
Gastspielpremiere (Adaptionen für andere Orte)
01. Oktober 2009 Kulturfestival Altstadtherbst Düsseldorf >>> in der Johanneskirche >>>
Medienecho
Berliner Morgenpost“Wieder stehen Tausende
vor dem neuen Museum Schlange ... auch vor dem Konzert mit Tanzinszenierung [von Heike Hennig & Co] am Abend mussten die Menschen Schlange stehen” Sonja Haase 9. März 2009 >>>
tagesspiegel kurz und kritisch “... Ihr abschließendes Konzert im Griechischen Hof
zaubert einen tranceartigen Zustand herbei, der dem Titel des Abends alle Ehre macht.” Ulrich Amling 8. März. 2009 >>>
rbb abendschau 6. März 2009 Timeless: Live Schaltung aus dem Neuen Museum Museumsinsel
Berlin >>>
ard tagesschau mit Bericht zur Schlüsselübergabe und Rundgang durch des Neuen
Museum in der mediathek >>>
Berliner Zeitung“... dreidimensionales Gesamtkunstwerk aus Musik Tanz und
Architektur” von 6. März 2009 Antje Rössler >>>
Berliner Morgenpost “Alte Klänge in neuen
Räumen, Endlich ist es soweit: ... exklusive Einblicke ... intime Verbeugung vor dem architektonischen Kunstwerk ...” 5. März 2009 von Felix Stephan >>>
ballettanz Redaktion: Neues Museum Highlight im März >>>
5.-8. März 2009 Veranstaltet von der Freien Volksbühne Berlin in Zusammenarbeit mit den Besucher
-Diensten der Staatlichen Museen zu Berlin.
Eine Produktion der LAUTTEN COMPAGNEY Berlin in Zusammenarbeit mit HEIKE HENNIG & Co
Timeless
Early Baroque music and modern dance – Lautten
Compagney with Heike Hennig & Co in the ”Neues Museum Berlin” (“New Museum of Berlin”)
Tension and transaction between old classical music, dance and modern architecture of the
”Neues Museum Berlin”.
A first glimpse into the „Neues Museum Berlin”
on the „Museumsinsel Berlin“ (“Museum Island Berlin“): David Chipperfield and his team hand over the building to the „Staatliche Museen zu
Berlin” (“National Museums of Berlin”). In March 2009 the empty halls become the setting for a special art happening. Old music and new
dance get into dialog with architecture.
Berliner Zeitung “... a three-dimensional complete synthesis of arts consisting of music
, dance and architecture”
Timeless
Musique vieille et danse nouvelle – Lautten
Compagney avec Heike Hennig & Co. au « Neues Museum » à Berlin. – Tension entre musique vieille, danse et architecture moderne du « Neues Museum Berlin ».
Au premier coup d’œil au « Neues Museum »
(Nouveau Musée) sur le « Museumsinsel » (l’île des musées) à Berlin : David Chipperfield et son équipe remettent la construction aux
« Staatliche Museen » de Berlin. Pour quatre soirées en mars 2009 les salles vides du musée se transformaient en scène pour un sort de
spectacle d’art extraordinaire. La musique vieille et la danse nouvelle entraient dans un dialogue de avec l’architecture.
Berliner Zeitung “... une pièce d’art en trois dimensions composée de musique, danse et architecture”