Konzept, Choreographie & Regie: Heike Hennig Tanz: Frieder Tenschert, Sebastian Weber, Michael Veit, Filippo Armati
Grafik / Bühne: miex
Nach Foucault dringen Machtverhältnisse in die Tiefen des Körpers. Sie erregen den
Körper und erzeugen die Seele. Macht ist nicht nur repressiv, sondern auch und vor allem produziert Wirkliches: wirklichen Schmerz, wirklichen Witz, wirkliches, absurdes Tanztheater.
Die Codes, die die Macht in uns zeichnet, bewegen sich in vier Stahlquadern,
Dressurprozeduren, überwachten Überwachern, Geständniszwängen, Sinnesfreuden, Umarmungen.
In ESTHA entsteht ein dynamisches Netz von Kräfteverhältnissen, welches im Bett, im
Sarg, in Schränken und an Arbeitstischen leidenschaftlich geprüft, getanzt und bewegt werden Am Ende stehen vier Männer vor dem Publikum - dressiert, quantifiziert
, zensiert, differenziert, normalisiert, hierarchisiert, diszipliniert, homogeniultrasensiblitiert.
Aufführungen: Premiere: 23. April u. 24. April Internationale Tanzwoche Dresden 9. Mai westend 2004 Leipzig
13. - 16. Mai 2004 Schaubühne im Lindenfels Leipzig 26. – 27. Mai 2004 Potsdamer Tanztage 29. Oktober 2005 Tanztendenzen Greifswald
Produktion: HEIKE HENNIG & Co unter Leitung von Friedrich U. Minkus in Koproduktion mit dem FZTM
Leipzig,, in Zusammenarbeit mit Tanzbühne Dresden e.V. und der Schaubühne Lindenfels Leipzig, mit Unterstützung von IBM NL Leipzig, Deutsches Institut für Improvisation, Minkus-Architekten, Kulturamt Leipzig, Fonds Darstellende Künste Bonn, Nationales Performance Netz NPN München,